Und jährlich grüßt das "Indische Springkraut"

Sie ist schön, ja trügerisch schön, schaut fast aus wie eine Orchidee. Doch die Pflanze hat es faustdick hinter den Ohren. Sie überwuchert in wenigen Jahren große Gebiete.

 


Das Indische Springkraut kam schon im 18 Jahrhundert zu uns als Zierpflanze und Bienenweide aus dem Himalaja. Eine Pflanze kann bis zu 1.000 Samen produzieren, die sie dann bis zu sieben Meter um sich herum durch ihre Schleuderkapseln verteilt, die ausgereiften Samen sind wiederum bis zu sieben Jahre keimfähig.

 

Sie verdrängt einheimische Pflanzenarten und bedroht die einheimische Artenvielfalt.

 

Da sie in unserer Region in vielen Bereichen massiv auftritt und wir uns nicht in der Lage fühlen alle Bereiche zu pflegen, haben wir uns vom Obst- und Gartenbauverein vor ein paar Jahren auf ein paar kleine Gebiete wie den Gemeindewald und eine Fläche am Lech beschränkt.

 

Am 30. Juli trafen sich im 8. Jahr in Folge wieder 7 fleißige Helfer zum Springkraut ausrupfen.

 

In zwei Stunden zupften wir große Mengen teils mannshohe Exemplare aus.

 

Wichtig erschien uns, dass wir das abgetrennte Wurzelwerk und die Pflanzenteile an sonnige Stellen ablegten, damit sie nicht nochmals neu austreiben und anwurzeln, sondern vertrocknen können.

 

Ein großes Dankeschön an euch Helfer für euer jährliches Engagement.

hier handelt es sich um das giftige Jakobskreuzkraut