Buchsbaumsterben

In den Gärten und auf den Friedhöfen ist immer wieder das Buchsbaumsterben zu beobachten. Schnell werden Blätter braun, fallen ab, Triebe sterben oder die gesamten Pflanze oder Hecke. Der erst vor wenigen Jahren in Bayern aufgetauchte Pilz (Cylindrocladium buxicola) ist gut an feinen wenige Millimeter langen Längsstreifen an den Trieben zu erkennen. Die optimale Wachstumstemperatur sind 25° C und mindestens 6 h feuchte Blätter. Ab 33°C stirbt der Pilz ab. Vorbeugend sollte nie über die Blätter gegossen werden, besonders nicht an warmen Tagen und am Abend. Dies ist sicher eine der Hauptursachen für die starke Verbreitung auf den Friedhöfen. Befallene Pflanzen sollten jetzt entfernt oder sorgfältig zurück geschnitten werden. Der Pilz bildet Dauersporen, die vom Boden aus oder von den Schnittwerkzeugen immer wieder infizieren können. Alle Pflanzenteile, besonders das herabgefallene Laub sind über den Restmüll zu entfernen. Auf Friedhöfen ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln verboten. Nebenwirkungen verschiedener Fungizide wirken vorbeugend gegen einen Befall bei gesunden Pflanzen. Bei Neupflanzungen sollten die widerstandsfähigen Buchs-Sorten „Herrenhausen“ und „Faulkner“ bevorzugt werden.

 

Springkrautaktion - die Erste -

Obwohl es schon die ganze Woche regnet - und heute, am Mittwoch den 16. Juni 2010, auch mal mehr und mal weniger, haben wir uns entschlossen, die Springkrautaktion durchzuführen. 5 Damen und 3 Herren ließen sich von dem Wetter nicht abschrecken - und zogen gut ausgerüstet zuerst in den Gemeindewald am Lech.

 

Wir waren sehr positiv überrascht - die heimische Flora hat nun fast überall die Überhand gewonnen - es wuchern überall Holunder, Himbeeren, Brombeeren, Brennnesseln und auch das heimische gelbe Springkraut haben wir entdeckt. Nach gut einer Stunde hatten wir das ganze Areal "Springkrautfrei" und hoffen nun, dass es im Sommer überschaubar bleibt.

Die nächsten Flächen Richtung Lech, links von der Straße, werden wir uns bei der nächsten Aktion am 1. Juli vornehmen - hier gibt es noch viel zu tun - und wir hoffen auf viele freiwillige Helfer.