Springkraut

In diesem Jahr gibt und gab es soviel Springkraut entlang des Lechs, dass wir uns entschlossen, nur an Orten, an denen es uns sinnvoll erschien gegen das Springkraut vorzugehen.

 

Aus der gewonnenen Erfahrung des letzten Jahres brachte das Umtreten der Pflanzen gar nichts, das Mähen mit der Motorsense war, unserer Meinung nach auch nicht so effektiv, deshalb rissen wir dieses Jahr die Pflanzen samt der Wurzel aus, schüttelten die Erde gut ab und ließen die Springkräuter liegen.

 

 

Wichtig ist dabei nach wie vor, dass diese Aktion vor der Hauptblütezeit passiert, damit nicht noch mehr Samen verteilt werden.

 

Nachdem wir unsere erste geplante Springkrautaktion wegen schlechter Wetterverhältnisse ausfallen lassen mussten, fand sie dann eine Woche später am    26. Juni 2009 von 18:00 bis 20:00 Uhr statt.

 

Dabei nahmen wir uns den Gemeindewald am Lech unten vor. Und drei Personen wurden gegenüber dem Stauseeparkplatz und in der Nähe des Bienenhäuschens aktiv.
Leider war die freiwillige Beteiligung der Hohenfurcher Bevölkerung nur sehr gering, denn an diesem Tag halfen nur ca. 11 Personen mit, gegen das Springkraut anzukämpfen.

 

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Das Indische Springkraut ist ein Neophyt (ein Zuagroaßter bzw. Einwanderer), der unsere heimische Flora verdrängt und erdrückt und somit unsere noch einigermaßen vielfältige Natur bedroht.

 

Außerdem gingen noch 4 Frauen, jeweils am Donnerstagvormittag (und zwar am       25. Juni und am 2. Juli) gegen den wild wuchernden Eindringling vor.

Hoffentlich ist es auch erkennbar, denn wir waren an der Schönachmündung und auch entlang der Schönach tätig.

 

Jeder Hohenfurcher Bürger sollte freiwillig das Möglichste gegen das Springkraut tun, nötig wäre noch viel viel mehr.