Schnittkurs

 

Den diesjährigen Schnittkurs veranstalteten wir am Samstag, den 20. März 2010, in Zusammen-arbeit mit dem Arbeitskreis Natur und Land-schaft an der Streuobstwiese am Löschweiher. Als Referenten konnten wir wieden den bewährten Landschaftsgärtnermeister Stefan Bsufka gewinnen. Er verfügt über ein sehr großes Fachwissen im Obstbau.

 

Gut 23 interessierte Damen und Herren stärkten sich erst mit Kaffee und Kuchen, bevor es an die Theorie und Praxis ging.

 

 

Da diesmal auch alle mitschneiden sollten, wurden als erstes die Scheren und Sägen mit Alkohol oder Spiritus desinfiziert, um keine Krankheiten von Baum zu Baum weiter zu verbreiten.

 

Die Streuobstwiesen entstanden ursprünglich aus einer Not heraus - es war einfach zuviel Arbeit, so viele Bäume zu Schneiden und zu Pflegen - das Obst wurde nur für Saftgewinnung oder zum Schnaps brennen verwendet - so wollte man zwar gerne eine große Ernte, legte aber keinen Wert auf die Qualität, da die Äpfel sofort verwendet wurden.

 

Bei unserer Streuobstwiese war uns wichtig, nicht zu sehr einzugreifen, da die Bäume nach einem starken Schnitt umso mehr austreiben. Auch wollten wir den natürlichen Wuchs nach Möglichkeit erhalten und unterstützen und nur im ganzen die Masse etwas reduzieren - d.h. nur alles ausschneiden, was nach innen wächst und was sich reibt.

 

Nach der theoretischen Einführung bildeten wir kleine Teams, die mit unseren Baumwarten und Helfern Peter Schratt, Hans Scheuerer, Klaus Brömauer und der Vorstandschaft jeweils ein oder zwei Bäume schneiden durften.

 

Uns war vor allem die Praxis wichtig, damit jeder dann auch zu Hause im Stande ist, seine Bäume zu schneiden.

 

 

Nachdem alle sehr fleißig waren, konnten wir am Ende auf eine nahezu fertig geschnittene Streuobstwiese blicken - nun werden wir im Sommer noch mal nach schneiden, nur was nötig ist, dann werden wir die Bäume wieder in Ruhe wachsen lassen.