Schnittkurs für Ziersträucher

 Am 21. März 2009 haben sich 16 interessierte Damen und Herren im Garten von Sabine Dreher zum Gehölzschnittkurs eingefunden. Unser bewährter Referent Stefan Bsufka stand für alle Fragen zu diesem Thema zur Verfügung.

 

 

 

Mit  Kaffee und Kuchen ließen wir den Nachmittag erst mal ganz gemütlich angehen, bevor es bei ziemlich kühler Witterung an die Arbeit ging.

 

Bewaffnet mit  Gartenschere und Säge, gingen wir zuerst zu einigen mittelgroßen Sträuchern. Nach genauem Betrachten war uns allen klar, dass hier ein Auslichtungsschnitt dringend notwendig ist. Herr Bsufka erklärte uns zuerst, auf was wir alles achten sollten:

 

-          altes und krankes Holz immer entfernen, natürliche Wuchsform erhalten (bitte kein „Hausmeisterschnitt“), zum richtigen Zeitpunkt schneiden, am sinnvollsten  regelmäßig, alle 2 bis 3 Jahre, Rückschnitt auf junge Triebe, alte Triebe ganz unten raus schneiden

 -          Frühjahrsblüher am besten nach der Blüte schneiden, da sich die Knospen bereits im Vorjahr bilden

 -          Sommerblüher ab Ende März bis April, hier bilden sich die Blüten erst im Frühjahr

 -          ganz alte, verwahrloste Hecken kann man „auf den Stock setzen“ , d.h. mit der Motorsäge komplett unten absägen, dann bilden sich wieder junge Triebe

 -          nicht schneiden sollte man: Goldregen, Koniferen, Ginster, Felsenbirne, bei Holunder nicht zu weit unten abschneiden

 

 

Dann zeigte er uns an der Zierjohannesbeere, Forsythie, Bauernjasmin und Spirea wie man am besten einen ordentlichen, pflanzenverträglichen Schnitt hinbekommt.  Die Teilnehmer durften anschließend selbst die Schere ansetzen und mal „Probeschneiden“.

 

Auch wie man Sträucher ganz einfach durch Steckhölzer vermehren kann, zeigte uns Herr Bsufka und einige Besucher deckten sich gleich mit entsprechenden „Ablegern“ ein.

 

 

 

Nachdem wir uns quer durch den Garten geschnitten und gesägt haben, stärkten wir uns noch mit Sabines niederbayrischen „Kartoffelkas“ – Broten – sehr lecker!

 

Es war wieder ein sehr informativer und lehrreicher Nachmittag – und voll motiviert machten sich alle auf den Nachhauseweg, um im eigenen Garten, das Gelernte gleich auszuprobieren.