Projekt: Unser Schulweg soll schöner werden!

 

Nach dem die Feuerwehr schon die zu bemalende Wände in der Unterführung mit Wasser raus gespritzt hatten und die Gemeindearbeiter uns ein Gerüst aufgestellt hatten, damit wir an die zu bemalende Wand gelangen, konnte es endlich losgehen.

 

Am Freitag, den 16.05.2014, um 15.00 Uhr, trafen sich 9 Wühlmäuse und 3 Betreuer an den Glascontainern. Jeder unserer Wühlmäuse bekam einen Maurerbleistift zum Vorzeichnen der Tiermotive, die sie sich überlegt hatten.

 
 
 

 

  

In der Zwischenzeit machten wir Betreuer uns ans Werk, die schwarze Farbe für die Konturenmalerei herzustellen.

 

 

Weil es sich um eine sehr empfindliche Umgebung handelt (Wasser und Fische), legten wir großen Wert auf die Naturverträglichkeit unserer Farben und verwendeten deswegen nur bunte Erden als Farbstoff.

 

 

Jede Menge rohe Eier wurden mit Leinöl aufgeschlagen und dann die schwarze Farbe eingerührt. Nun konnten die Wühlmäuse ihre vorgezeichneten Motive nachzeichnen.

 
 

Unsere Fortschritte des 1. Tages:

 

 

Das Anrühren des Eierschaumes war recht anstrengend und dauerte lange, deswegen haben wir uns für den Samstag eine Optimierung überlegt.

 

 

 

Der nächste Tag erwartete uns mit kühler und feuchter Witterung. Trotzdem tat es der Begeisterung der Jugendlichen keinen Abbruch. Zuerst gab uns Stefan Walter noch einen Crash-Kurs für die richtige Farbkonsistenz. Im Anschluss rührten wir Betreuerinnen (Danke nochmals für die tatkräftige Unterstützung an Moni Fichtl) verschiedenste Farben an.

 

 

Da manche Farben sich als äußerst widerspenstig erwiesen (v.a. blau) experimentierten wir mit den verschiedensten Kombinationen und erhielten z.T. sehr überraschende Effekte.

Außerdem mussten wir feststellen, dass frisch aufgeschlagene Eier den Farben eine bessere Konsistenz verliehen als der vorbereitete Eierschaum.

 

 

Voll Tatkraft bepinselten unsere Jugendlichen die Wand. Sie waren so in Schwung, dass wir mit dem Farbanrühren gar nicht mehr nachkamen und sich regelrechte Schlangen bildeten.

 

 

 

Nach der redlich verdienten Mittagspause, wofür wir uns bei der Gemeinde herzlich bedanken, gesellte sich unser Bürgermeister zu uns. Er fotografierte unser fast fertiges Kunstwerk und durfte sich sogar an der Wand verewigen. Den meisten Anklang fand jedoch, als er versuchte, sich die etwas hartnäckige Farbe von den Fingern zu Waschen.

Ein großes Hallo unter Allen gab es, als er auch noch eine Tüte Gummibärchen spendierte, die er unter den Künstlern ala Hostienspendung verteilte (unsere Künstler hatten schließlich noch fast alle schmutzige Finger).

 

 

Mit dem Rest der Farbe haben wir noch die Graffitis auf der gegenüberliegenden Wand übermalt und wir Betreuer haben uns auch noch austoben können.

 

 

Nun heißt es Abwarten bis die Farben trocken sind. Jedoch sind wir von der Leistung unserer Jugendlichen begeistert – für jeden Geschmack ist was dabei!

 
 

 

Unsere Unterführung ist wirklich schön geworden!!

 

 

In der nächsten Zeit werden wir dann noch Bepflanzungen durchführen.