Abenteuerausflug zur Nachtführung im Münchner Zoo Hellabrunn

Am Samstag,  den 04.05.2013 trafen sich die Wühlmäuse mit jeweils einem Elternteil und uns Betreuern am Rathaus. Gemeinsam in Fahrgemeinschaften machten wir uns auf den Weg zum Schongauer Bahnhof. Augestattet mit Bahntickets und Zettel mit Fahrzeiten und Bahnlinien, die von Manuela perfekt vorbereitet waren, begann das Abenteuer Tierpark München.

 
 

Am Flamingoeingang des Zoos wurden wir von dem Biologen Stefan herzlich bergüßt. Als erstes ging es zum Affenhaus. Dort konnten wir schon fast schlafende Gorillas beobachten. Besonders hatte es uns ein Gorillakind angetan, weil es so menschliche Züge hatte.

 
 

Die nächsten Tiere waren etwas ganz besonderes. Denn erst seit ein paar Wochen beherbergt der Zoo kleine Baumelefanten. Trotz ihres Namens sehen sie ganz anders aus wie Elefanten. Denn mit den Elefanten haben sie nur den Knochenaufbau und Füße gemeinsam, und mit etwa 50 cm sind sie auch sehr klein.

 
 

Im Aquarium  sahen wir viele verschiedene Fischarten und erfuhren auch sehr viel Wissenswertes. Etwas besonderes war es, dass wir hinter die Kulissen der Fischbecken schauen durften, wo es eine Quallenzucht als Nahrung für die Katzenhaie gab.

 
 

Bei den Reptilien sahen wir wunderschön gemusterte Nattern und andere Schlangen.

 
 

Mittlerweile war es dunkel. Es herrschte eine eigenartige Stimmung im Zoo, denn es war seltsam leise und man hörte nur den Pfau auf den Bäumen schreien. Nach einem kleine Rundgang vorbei an Kamelen und Dromedare, die wir füttern durften, ging es ins Tropenhaus.

 

Nur im Schein der Taschenlampe von Stefan, sahen wir schlafende Löwen. Die Flughunde konnten wir aus nächster Nähe beim fliegen beobachten. Diese hatten mit ca. 20 cm eine stattliche Größe. In einem kleinem Raum, der dem normalem Zoobesucher verborgen bleibt, zeigte uns Stefan eine Pfeifschabe und verschieden Vogelspinnen in ihrem Terrarium, sowie eine Stabschrecke und Wandelndes Blatt. Von den Erklärungen zu den Vogelspinnen waren die Kinder ganz begeistert.

 
 

Mit vielen neuen und spannenden Eindrücken verabschiedeten wir, nach fast zweistündiger Führung, uns von Stefan.

Zügig ging es zurück durch das U-Bahnnetz Münchens zum Hauptbahnhof, wo wir noch rechtzeitig unseren Zug erreichten.

Ein großer Dank geht an Manuela Kellhammer, die diesen Ausflug perfekt organisiert hatte.