Ministrantenausflug nach Boden

Am Freitag, den 11. September, war es wieder soweit! Wir Ministranten fuhren zum zweiten Mal mit unserem vollbepackten Vereinsbus nach Boden ins Lechtal. Da es uns vor drei Jahren so gut gefallen hat, entschieden wir uns wieder für den Miniausflug nach Boden.

 

Nach einer eineinhalb-stündigen und lustigen Fahrt erreichten wir unser Ziel und besetzten sofort die besten Zimmer. Anschließend vertrieben wir uns die Zeit mit Kicker spielen und da es noch nicht so warm war, schlugen wir erst mal Feuerholz klein, um das Haus einzuheizen.

 



Am Abend zeigten die Gruppenleiter ihre Kunst im Grillen und zauberten uns ein leckeres Abendessen mit Grillfleisch und Wurst, welches wir uns schmecken ließen.

 

Danach wurde noch fleißig gespielt und viel gelacht.

 






Nach einer ausgiebigen und langen Nacht kamen wir am nächsten Tag nur schwer aus den Betten. So war es kaum verwunderlich, dass wir uns erst um halb 10 zum Frühstücken aufraffen konnten. Letztlich trieb uns der Hunger doch runter in die Stube. Das Frühstück war sehr üppig, sodass keiner verhungern musste.

 

Danach packten wir unsere Sachen für eine geplante kleine Wanderung, die sich dann doch auf spektakuläre Weise hinauszögern sollte. Aber dazu später mehr. Als es dann endlich losging, konnten sich einige nicht schnell genug auspowern, sodass sich die Gruppe schnell trennte.

 




Erst an unserem ersten Ziel, dem Ort Bschlabs, fanden wir wieder zueinander und legten die erste Rast ein.

 

Nach ein paar Minuten gingen wir weiter, immer dem Fluss aufwärts entlang, bis wir irgendwann unser Ziel erreicht hatten, eine gemütliche Stelle am Fluss, an der man wunderbar die zuvor gerichteten Leberkäs Semmeln vernichten konnte. Auch die Aussicht auf die hohen Berge war beeindruckend.

 


Nachdem alle fertig mit Essen und Sonnen waren, machten wir uns auf den Rückweg, der sich als spektakulär herausstellen sollte, da wir den direkten Weg am Fluss entlang wählten. Schon am Anfang mussten wir mehrmals den Fluss überqueren, was gar nicht so leicht war. Glücklicherweise fanden wir immer herausstehende Steine auf die wir draufsteigen konnten bzw. sogar draufspringen mussten, was bei ein paar gründlich misslang.

 


Je weiter wir ins Tal hinabkamen, desto schmäler wurde das Flussbett und dementsprechend häuften sich die Überquerungen. Als wir an einem Punkt ankamen, an dem wir zunächst nicht weiter wussten, kamen erste Zweifel auf und eine Umkehr stand im Raum. Doch da mehrere Ministranten vorausgingen, wussten wir, dass es irgendwie weitergehen musste.

 




Wir meisterten auch diese Hürde und nach etwa eineinhalb Stunden reiner Gehzeit kamen  wir glücklich und geschafft an unserem Haus an.

 

Nun folgte eine ausgiebige Mahlzeit, da jeder hungrig nach der kräftezehrenden Bergtour war. Die Spaghetti waren sehr gelungen, Lob an unsere Köche!

 


Am Abend kamen wir dann wieder zu unserer Spielerunde.

Der Favorit des Abends war das Werwolf Spiel, das manche die ganze Nacht hätten spielen können.

 

Aber mit ein wenig Überzeugungskraft spielten wir auch noch andere Spiele, wie Stapeln oder Uno.

 

Danach teilten sich die Wege. Die einen gingen ins Bett, da sie am nächsten Tag eine Bergtour geplant hatten. Die anderen gingen zwar auch auf das Zimmer, doch hier wurde nun eine sogenannte „Party“ gestartet oder auch eine „Quasselrunde“, die sich weit in die Nacht hinausziehen sollte.

 







Am letzten Tag begaben sich die Gruppenleiter früh auf den Weg zur „Anhalterhütte“, während die Anderen noch alle in den Betten lagen.

 







Nach einem leckeren Frühstück

 

machte sich dann auch der Rest der Gruppe langsam fertig für die Wanderung rund um Boden.

 





Mittags aßen wir noch alle den Rest der Spaghetti's und packten dann unserer Sachen.

 

Es war wieder ein super schöner und lustiger Miniausflug.