Haldenrechen

Vorspann

....es ist wirklich gar nicht einfach für diese doch sehr wichtige Landschaftspflegeaktion den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.

Eigentlich hatten uns der Bund Naturschutz bzw. deren sehr aktive Vorstände und Mitglieder vor Ort versprochen die Halden in Hohenfurch noch vor den großen Ferien zu mähen. Es kam ein wunderschönes, natürliches und nicht vorher planbares Ereignis dazwischen.... Wolfgang Kraus ereilte die Freude des" Vater werdens".

Aufgrund der schlechten Erfahrung vom vorherigen Jahr (es fand am 24. September statt und das war uns eindeutig zu spät) wollten wir dieses Jahr auf jeden Fall noch im August die Aktion "Haldenrechen" durchziehen.

Für Newcomer und Nicht-Insider: zu den beiden Halden gehören der Hang an der B 17, unterhalb des Sendemastens, und der Steilhang bei der Wasserversorgung (der sehr schwierig zu mähen ist - alle Achtung vor den mutigen Mähern!!  Es ist schon abenteuerlich dort herunterzurechen, finde ich!)

 

Hauptteil

Nun zum heuerigem Aktionsverlauf:

Am 06. August wurden die beiden Halden schließlich gemäht. Leider kann ich nunmehr garnicht sagen, ob "Gott sei Dank" oder um "Gottes Willen" der richtige Ausruf dafür ist.

 


Denn als ich am Mittwoch nach meinem verdienten Feierabend feststellte, dass die Halden schon gemäht worden sind, kam mir sofort die schlechte Wettervorhersage für Freitag in den Sinn ; wobei das Gewitter schon am Donnerstag, wie vorhergesagt, das folgende Regenwetter ankündigte...da blieb uns nicht sehr viel Zeit...also was tun?

Nach Absprache mit Herrn Herz aus Schwabniederhofen, der das Heu am Donnerstagabend nur pressen würde, wenn wir das Heu einmal wenden würden,

 

haben Angie Kuhn und meine Wenigkeit schnell ein paar Leute angesprochen, die uns von 14.00 bis 15.30 Uhr tatkräftig geholfen haben, das Heu an der B 17 Halde zu wenden.

Danke nochmal an all die jenigen Helfern, die bei sengender Hitze mithalfen. In der Zwischenzeit, d.h. ab 15:30 Uhr, mußten viele möglichen Helfer telefonisch erreicht werden, hier auch nochmal ein Dankeschön an Angie Kuhn für ihr selbstverständliches Engagement.

 

Schon zwei Stunden später kamen einige Helfer mit Rechen und Heugabel und zwar eine halbe Stunde früher als vereinbart, weil dunkle Gewitterwolken am Himmel für uns nichts Gutes ankündigten.

 

Um 18.00 Uhr kamen dann noch mehr Helfer

 






und auch Herr Herz war mit seiner Presse da

 

und brachte uns dann ganz schön ins Schwitzen, denn wir hatten und hörten die Heupresse und das Gewittergrollen im Hintergrund.

 

Schätzungsweise 20 fleißige Erwachsene und 7 Kinder halfen zusammen und unterstützten dadurch nicht nur die Arbeit der Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins, sondern beteiligten sich dadurch auch an einer sehr sinnvollen Landschaftspflegeaktion (das artenreiche Ergebnis kann man im Juni und Juli anhand von seltenen Pflanzen und verschiedensten Schmetterlingen bewundern).

 

Vielen, vielen Dank an alle Helfer und Helferinnen und das tolle oder unglaubliche ... "wir haben`s gemeinsam geschafft!!" ... das war Spitze !!!

 

Schlußgedanken

Im Nachhinein, glaube ich,  waren alle erleichtert und begeistert, dass es nun vollbracht war.

 

Einen Wermutstropfen gab es dennoch: 

Sonst sind zwei Stunden notwendig um ordentlich herunterzurechen, aber aufgrund der Witterung schafften wir es in einer Stunde ... und es blieb dann auch einiges liegen, wie man sich das vorstellen kann, oder ?

Die nachfolgende Aufräumaktion übernahm dann auch ein Teil der Vorstandschaft und dies war dringend notwendig, weil gerade heuer die Flächen des Bund Naturschutzes kontrolliert und überprüft werden - laut Dr. Helmut Hermann.