Halde rechen am Wasserhäusle

Nachdem wir die B17 Halde erfolgreich trotz diesjähriger Rekordhitze hinter uns gebracht hatten, sollte die Halde am Wasserhäusle (Richtung Schwabniederhofen) noch vor bzw. um den 15. August gemäht werden, um den Austrieb der giftigen Herbstzeitlosen zu umgehen. Das ist deshalb so wichtig, weil das gemähte und eingebrachte Heu für die Pferde von Armin Herb verwendet wurde.

 

Hier möchte ich den besonderen Einsatz der Brüder Andreas und Wolfgang Kraus - beide sind schon lange Zeit engagiert im und für den Bund Naturschutz tätig – erwähnen, die aufgrund der zeitlichen Brisanz, sogar ihren freien Feiertag opferten, um noch am 15. August besagte Halde zu mähen.

Dafür recht herzlichen Dank auch dahingehend, da diese Halde sehr steil und nur unter sehr erschwerten Bedingungen zu bearbeiten ist, verdient es eine besondere Würdigung.

 

Somit konnten wir schon einen Tag später, also am 16. August nachmittags, ein relativ gut getrocknetes Heu herunterrechen.

 

An diesem sonnigen, leicht windigen Tag unterstützten uns zahlreiche Helferinnen und Helfer, etwa 20 Personen, und natürlich hatten wir ebenso mit der besonderen Steilvorlage des Hanges zu kämpfen.

 

An alle, die dabei kräftig mitgeholfen haben, ein herzliches Dankeschön von seiten des Obst- und Gartenbauvereins Hohenfurch.

 

Nach getaner Arbeit ließen wir uns gemeinsam Kaffee, Kuchen, gekühlte Getränke und Eis schmecken und freuten uns über das gute Gelingen

 

und Armin Herb über ein sehr gutes und ergiebiges Heu.

 

Wichtige Info über weitere giftige Pflanzen:

An dieser Halde wächst auch das für Pferde und Rinder giftige Jakobskreuzkraut, das wir seit ca. 2 Jahren etwa Mitte Juli entfernen. Dabei gilt es Handschuhe zu tragen, das Kreuzkraut mitsamt der Wurzel herauszuziehen und in einem Sack zu entsorgen (Mülltonne oder Kompostieranlage Erbenschwang). Das Gift reichert sich in der Leber über Jahre hinweg an und kann von der Leber nicht abgebaut werden.