Fahrt nach Kirchweihdach zum Gemüsebau Steiner

Unser diesjähriger Ausflug, den wir heuer zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein Altenstadt gemeinsam veranstalteten, führte uns am Samstag, 24.09., nach Kirchweidach.

Auf der Hinfahrt besichtigten wir zuerst den Umweltgarten in Engelsberg.

 

Der Umweltgarten besteht seit 1997 auf einer Fläche von 10.000 m². Es wurden verschiedene Biotope und Naturerfahrungsräume eingerichtet, die über einen Rundweg erforscht werden können.

 

Ein besonderes Erlebnis ist die Unterwasser-Beobachtungs-Station.

 

Die beidseitigen Fenster ermöglichen einen Einblick in das Reich der heimischen Fried- und Raubfische.

 



Nach dem Mittagessen ging es weiter zum Gemüsebau Steiner nach Kirchweidach. I

Irgendwo im Nirgendwo erstreckt sich auf 11,8 Hektar ein Gewächshaus über die Felder.

Glasfronten so weit das Auge reicht.

 




Wir waren gespannt, was uns erwartet.

Nach einer kurzen Begrüßung und einem Kurzfilm ging es auch schon los.

Glücklicherweise gab es vorab die Info das es warm wird – so haben wir unter unseren modischen Überziehern nur das Nötigste anbehalten.

 

Die Führung beginnt mit einem groben Ablauf über das Jahr im Gewächshaus. Anfang Januar werden die frisch gelieferten Jungpflanzen in Kokosfasersubstrat gepflanzt. Die Bewässerung und Versorgung mit zusätzlichen Nährstoffen erfolgt über Schläuche, die direkt zwischen den Wurzeln im Substrat stecken.

 


Von März bis November wird geerntet und danach ist der große Gewächshausputz angesagt. Im Januar geht es dann von vorne los. Geerntet wird hier übrigens erst, wenn die Tomaten wirklich reif sind.

 

Da die Tomaten bei Rewe regional angeboten werden, gibt es kein Transportproblem. Der große Vorteil ist der Geschmack, denn jeder Tag an der Pflanze zählt – auch wenn die geerntete und verpackte Tomate ohne Probleme nachreifen würde. Unter den Pflanzen stehen die Hummel-Boxen. In ihnen lebt jeweils ein Hummelvolk das den lieben, langen Tag umher fliegt und die Tomaten bestäubt. Hummeln sind da unkomplizierter, die sehen eine Blüte und los geht’s.
Nach der Besichtigung des Tomaten-Gewächshauses geht es mit einem Bus, entlang am Wasserbecken, das das Regenwasser und Kondenswasser sammelt, das zum Bewässern benötigt wird.

 

Im nächsten Treibhaus riecht es nach Erdbeeren, dass man am liebsten reinbeißen würde. Zum Schluss erreichen wir das Haus mit den Paprikas.

 

Es war ein schönes Erlebnis, einmal hinter die Kulissen eines so großen Gewächshauses werden zu dürfen. Bevor wir die Heimreise antreten konnten, bekam noch jeder eine Kiste mit ver-schieden Sorten von Paprika und Tomaten.
Ein herzliches Dankeschön für die Organisation an Peter Ziob vom Obst- und Gartenbauverein Altenstadt.