69. Ausgabe             Auflage 550 Stück             Dezember 2007

 

Herausgeber: Gemeinde Hohenfurch

verantwortlich für,

Text und Gestaltung: Bartl Kees

Die Beiträge: Der jeweilige Verfasser

 

Liebe Mitbürgerinnen,

liebe Mitbürger!

 

Noch einmal im Jahr 2007 erhalten Sie das Informationsblatt der Gemeinde. Es haben sich einige Themen angesammelt, über die es zu berichten gilt:

 

  • Papierentsorgung, bitte nicht ändern!
  • Renovierung der Ursulakapelle
  • Schulturnhalle
  • Wasserversorgung
  • Gemeindefinanzen 2006
  • Kommunalwahlen 2008
  • Weihnachtswünsche

 

 

 

Altpapierentsorgung

Wer die Beilagen im Kreisboten beachtet, fand kürzlich eine Werbeschrift für die kostenlose Entsorgung von Altpapier vor. Mittels einer blauen Abfalltonne, soll der Wertstoff "Altpapier" von einem privaten Entsorger (Remondis - Konzern) wiederverwertet werden.

Mit dieser Aktion wäre unser bewährtes Entsorgungssystem in Frage gestellt. Unsere Vereine bekämen für die gleiche Arbeit weniger Geld, weil das verwertbare Altpapier abnimmt. Jede aufgestellte Papiertonne würde die Einnahmen der Vereine landkreisweit um bis zu 50 Euro jährlich schmälern.

Deshalb, liebe Mitbürger und Bürgerinnen, lassen Sie die Finger von diesem Angebot.

Unser Entsorgungssystem funktioniert einwandfrei und bringt für die Vereine eine sichere, kalkulierbare Einnahme und das Geld bleibt in der Region. Jede Bürgerin und Bürger unterstützte mit seinem Altpapier die Vereine mit rund 5 Euro im vergangenen Jahr. Dies sollte so bleiben. Der erfolgreichste Weg dazu ist sicherlich, die Offerte mit der blauen Tonne zu ignorieren.

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Renovierung - Ursulakapelle

 Für jeden sichtbar, der an der Kapelle vorbeikommt, sind die Außenarbeiten erfolgreich abgeschlossen und das bedeutende Baudenkmal erstrahlt in neuem Glanz.

Mit der Innenrenovierung soll demnächst begonnen werden, allerdings ist auch dazu eine Ausschreibung der Arbeiten durchzuführen, bevor die Vergabe erfolgen kann.

Im März 2006 haben wir im Infoheft Nr. 64 die geschätzten Gesamtkosten von 321.200,00 Euro und den dazugehörigen Finanzierungsplan vorgestellt.

 

Für die Außenrenovierung wurde (Stand: 4.12.2007) bisher 177.451,58 Euro bezahlt.

 

Folgende Tabelle zeigt Ihnen nun wie die derzeitige Lage der Finanzierung ausschaut:

 

Von Wem es kommt:

Wieviel geplant:

Bisher geleistet:

Eigenmittel der Gemeinde

148.960,00 €

105.003,00 €

Entschädigungsfond

119.620,00 €

44.700,00 €

Bezirk Oberbayern

30.620,00 €

20.720,00 €

Bayer. Landesstiftung

20.000,00 €

5.028,00 €

Landkreis WM - SOG

2.000,00 €

2.000,00 €

Gesamt

321.200,00 €

177.451,58 €

 

In der Zeile "Eigenmittel der Gemeinde" sind auch die Spenden der Bürgerinnen und Bürger von Hohenfurch in Höhe von 40.500,00 Euro enthalten. Der Betrag setzt sich zusammen aus der großzügigen Einzelspende von 10.000,00 Euro die wir im letzten Infoheft erwähnten, aus einer Einzelspende von 500,00 Euro welche direkt an die Gemeinde gezahlt wurde und den

 

30.000,00 Euro

 

die anläßlich des  letzten Weihnachtsmarktes vom "Verein der Freunde der St. Ursulakapelle" an die Gemeinde überreicht wurde.

Daß der Ursulaverein in dieser Größenordnung die Gemeinde unterstützen kann, ist zum größten Teil dem Engagement der Vereine und Firmen zu verdanken, die die 4 Weihnachtsmärkte der letzten Jahre gestalteten. Deshalb dürfte auch eine Aufstellung über die erwirtschafteten Geldbeträge aus dieser Veranstaltungsreihe von allgemeinem Interesse sein:

 

Weihnachtsmarkt1998

9.350,00 €

Weihnachtsmarkt 2001

9.800,00 €

Weihnachtsmarkt 2004

8.400,00 €

Weihnachtsmarkt 2007

8.200,00 €

Summe

35.750,00 €

 

Sie sehen hier ist ein schöner Betrag zusammengekommen der es der Gemeinde sehr erleichtert, ihren Anteil an der Finanzierung des Gebäudes aufzubringen.

 

Dafür sei allen Beteiligten auf das herzlichste gedankt!

 

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Wasserversorgung - Hochbehälter

Wasserversorgung - Hochbehälter

 

Inzwischen ist auch der Hochbehälter, unsere neue Trinkwasserreserve, bis auf ein paar Kleinigkeiten fertiggestellt und kann demnächst in Betrieb genommen werden. Die Gesamtkosten liegen noch nicht vor, aber für die zu erwartende Umlagerechnung kann folgendes gesagt werden:

 

Der Ausgabenstand am 4.12.2007 für den Hochbehälter beträgt 595.400,00 €.

 

Leider müssen die Herstellungskosten komplett auf die Verbraucher umgelegt werden. Es gab und gibt auch keine Möglichkeit von irgend einer Seite Zuschüsse oder Förderungen zu bekommen!

Im Oktober 2005, als wir im Infoheft Nr. 62 ausführlich über die Trinkwasserversorgung informierten, wurden  700.000,00 € Schätzkosten zur Berechnung  für ein durchschnittliches Wohnhaus zugrunde gelegt.

Dieser Betrag wird voraussichtlich nicht überschritten, sodaß die damalige Angabe von 1.516,00 € für ein Haus mit 350 qm Geschoßfläche ein guter Richtwert ist. Zwar hat sich bei der Berechnung durch Gemeinderatsbeschluß eine Änderung ergeben. Es wird nicht mehr ausschließlich die Geschoßfläche berücksichtigt, sonderen auch die Grundstücksfläche zur Berechnung herangezogen.

Die Gesamtkosten werden im Verhältnis 70 % für Geschoßflächen und 30 % für die Grundstücksgröße aufgeteilt. Dadurch wird die Umlage bei größeren Grundstücken etwas höher, bei kleinen Flächen günstiger.

 

Bis die entgültige Abrechnung erfolgt werden noch einige Wochen vergehen. Die Umlagerechnung an die Hausbesitzer ist dann etwa im späten Frühjahr, eher erst Sommeranfang zu erwarten.

 

Im oben erwähnten Infoheft wurde auch über die Versorgungssicherheit beim Trinkwasser berichtet. Es bestand nämlich keine Notversorgung, sollte die Pumpanlage mehrere Tage ausfallen, d.h. wenn der Inhalt des Hochbehälters zur Überbrückung eines Schadens nicht ausreicht. Für diesen, bisher nicht eingetretenen Fall wurde vor einiger Zeit mit der Nachbargemeinde Altenstadt eine Vereinbarung getroffen, die es erlaubt, über Hydrantenanschlüsse eine Schlauchverbindung herzustellen um damit eine Notversorgung zu ermöglichen.

 

 

 

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Schulturnhalle

Schulturnhalle: Anbau und Sanierung

 

Seit geraumer Zeit wurden Mängel an der Schulturnhalle festgestellt und beengte Raumverhältnisse beklagt.

 

Zunächst war es wichtig und unaufschiebbar die eingedrungene Feuchtigkeit in den Mauern der Aula zu entfernen. Die Trockenlegung erfolgte in diesem Jahr, es mußte ringsherum aufgebaggert werden, damit die notwendigen Arbeiten ausgeführt werden konnten, gleichzeitig wurde eine zeitgemäße Wärmedämmung angebracht.

Nachdem auch die beengten Platzverhältnisse im Geräteraum und zusätzlicher Raumbedarf zur Lagerung einer Bühne, Tischtennisplatten und Gartengeräte einer Problemlösung zugeführt werden sollen, ist ein Anbau unvermeidlich. Bei dieser Gelegenheit könnte dann auch der unzureichende Fluchtweg aus der Turnhalle verbessert werden. Deshalb wurde eine Planung mit Kostenschätzung in Auftrag gegeben.

 

Der Plan sieht nun vor, eine Erweiterung des vorhandenen Geräteraums in Form eines Anbaues vorzunehmen. Mit der Verlängerung des Daches in Richtung Innenhof der Schule, also nach Osten, kann eine nutzbare Fläche von rund 47 qm gewonnen werden. Die Kostenschätzung für den Anbau beläuft sich auf 36.200,- €. Im Gemeinderat und Schulverband einigte man sich per Beschluß auf eine Kostenteilung von 1/3 für die Gemeinde Hohenfurch und 2/3 durch den Schulverband Hohenfurch - Schwabniederhofen.

 

Nachdem der Anbau einen Eingriff auf das Dach erforderlich macht, sollte gleichzeitig die Dachsanierung erfolgen. Dazu wäre es am besten eine Aufdachwärmedämmung anzubringen bei gleichzeitigem Austausch der Dachziegel. Auch die Wände mit den wärmetechnisch unzureichenden Glasbausteinen sollen in die Sanierungsmaßnahmen einbezogen werden.

Energiesparmaßnahmen sind auch deshalb wichtig, weil künftig alle öffentlichen Gebäude einen sogenannten Energiepaß vorweisen müssen.

Da es sich bei dieser Investition vorrangig auch um energiesparende Maßnahmen handelt, muß noch die Gewährung von Zuwendungen für Energiesparmaßnahmen geprüft werden.

 

 

 

 

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Gemeindefinanzen

Gemeindefinanzen

 

Die Jahresrechnung 2006 wurde kürzlich vom Rechnungsprüfungsausschuss ohne Beanstandung geprüft und am 13.11.2007 vom Gemeinderat einstimmig festgestellt. Hier die Eckdaten der Jahresrechnung 2006:

 

Der Verwaltungshaushalt schloß mit                        1.501.749,71 € ab.

Im Vermögenshaushalt wurden                                680.696,98 € festgestellt.

Die Zuführung zum Vermögenshaushalt betrug          144.051,63 €

Die Zuführung an die allgemeinen Rücklage betrug    102.640,08 €

 

Erfreulich ist die Zuführung zum Vermögenshaushalt, denn dieser Betrag ist am Ende des Jahres nach bestreiten der laufenden Ausgaben im Verwaltungshaushalt übriggeblieben.

 

 

 

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Kommunalwahlen 2008

 

Wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und müssen auch geplant werden. Deshalb hat sich der Gemeinderat in der Sitzung am 13.11.2007 mit der Bestellung des Gemeindewahlleiters beschäftigt. Dieses Amt dürfen nur Personen übernehmen, die nicht für das Amt des Bürgermeisters oder als Gemeinderat kandidieren. Mit einstimmigen Beschluß wurden folgende Personen zum Wahlleiter bzw. Stellvertreter bestimmt.

 

  • Gemeindewahlleiter:              Peter Matzner
  • Stellvertretender Wahlleiter:   Martin Kees

 

Auch für Sie liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ist es jetzt der richtige Zeitpunkt sich über die Kommunalwahlen zu informieren. Wir haben daher dieser Informationsschrift ein Faltblatt beigelegt aus dem Sie viel Wissenswertes entnehmen können um sich ausführlich und neutral auf Ihre persönliche Entscheidung vorzubereiten.

 

 

 

 

Weihnachtsgrüße

...zu guter Letzt,

 

Wünschen wir Euch,

was die Meisten nicht haben:

 

Wir wünschen Euch Zeit, Euch zu freuen und zu lachen,

und wenn Ihr sie nützt, könnt Ihr was draus machen.

 

Wie wünschen Euch Zeit für Euer Tun und Euer Denken,

nicht nur für Euch, sondern auch zum Verschenken.

 

Wir wünschen Euch Zeit nicht zum Hasten und Rennen,

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

 

 

 

Friedvolle und gesegnete Weihnachten

und für das neue Jahr

Glück und Erfolg, vor allem aber

Gesundheit und Zeit zu leben.

 

Der Bürgermeister mit Gemeinderat

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