65. Ausgabe               Auflage 550 Stück               September 2006

 

Herausgeber: Gemeinde Hohenfurch

 

verantwortlich für,

Text und Gestaltung: Bartl Kees

Die Beiträge: Der jeweilige Verfasser

 

 

 

 
 

Behinderung durch Bäume und Sträucher

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

es ist wieder Hebst geworden und die Zeit der verschiedenen Gartenarbeiten, wie Sträucher und Bäume zuschneiden steht an. Deshalb wollen wir daran erinnern bei diesen Arbeiten auch an heraushängende, sichtversperrende und verkehrsbehindernde Gehölze zu denken und entsprechende Zuschnitte vorzunehmen. Zu Ihrer Information sollen hier die Bestimmungen die in diesem Zusammenhang wichtig sind, erneut erwähnt werden.

Nach den Bestimmungen des Bayer. Straßen- und Wegegesetzes ist der lichte Straßenraum, zu dem auch der Gehweg zählt, bis zu einer Höhe von 2,50 m freizuhalten.  Bäume und Sträucher die höher als 2 m werden, dürfen erst 2 m von der Grundstücksgrenze entfernt gehalten werden.  Bei den notwendigen Sichtdreiecken (siehe Skizze) im Kreuzungsbereich ist die Bepflanzung unter einer Höhe von 1,10 m zu halten. Häufig sind auch Straßenschilder, Hausnummern und Verkehrszeichen verdeckt, was zu erheblichen Beeinträchtigungen und zu zeitraubenden Suchen bei Notfällen führen kann.

Außerdem kann der Grundstückseigentümer auch zur Haftung herangezogen werden, wenn es zu Unfällen kommt, weil ein von seinem Grundstück aus eingewachsenes Verkehrszeichen nicht zu erkennen ist oder die Sicht behindert war.  Wir bitten deshalb alle Grundstückseigentümer in Ihrem eigenen Interesse, diese Anregungen ernst zu nehmen.

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass es verschiedene Möglichkeiten der Entsorgung der Grünabfälle gibt. Die schlechteste davon ist die unschöne Verteilung in Wald und Flur. Wenn schon die Eigenkompostierung nicht in Frage kommt, so sollten doch wenigstens die legalen Entsorgungswege (Schongau oder Erbenschwang) beschritten werden. Übrigens, wer sich für die Eigenkompostierung entscheidet und Informationen braucht, kann in der Gemeinde jederzeit die dort aufliegenden Broschüren mitnehmen.

 

Nach oben

 

Straßenbeleuchtung und Regenwassergully

Nach dem die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden, ergeht an Sie liebe Bürgerinnen und Bürger wieder der Aufruf, defekte Lampen der Straßenbeleuchtung zu melden, damit sie repariert werden können.

Das gleiche gilt für verstopfte Regenwassergully, doch hier können Sie, wenn sie dazu in der Lage sind, unbürokratisch und schnell, die Angelegenheit auch selber erledigen; sozusagen eine Fleißaufgabe zur Entlastung der Gemeindearbeiter.

Nach oben

 

Verkehrsprobleme auf Dorfstraßen

Nach wie vor gibt es immer wieder Beschwerden über zu schnell fahrende Autos und verkehrswidriges Verhalten der Verkehrsteilnehmer. Die Schwerpunkte sind vor allem die Lechstraße, Kinsauer Straße, der Schulweg mit dem Bereich Schulbrücke und Überquerung der Kreisstraße.

Zunächst war es naheliegend die kommunale Verkehrsüberwachung dazu in Anspruch zu nehmen. 2 Probemessungen ergaben allerdings so gut wie keine Geschwindigkeits-überschreitungen. Wie Sie aus der Tageszeitung wissen, hat der Gemeinderat eine dauernde Überwachung einstimmig abgelehnt. Alternativ dazu wurde nun der Verkehrswegeausschuß beauftragt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis "Ortsbild" Präventivmaßnahmen zu erarbeiten.

Um ein möglichst effizientes Ergebnis zu erzielen, sind noch weitere Informationen und Verbesserungsvorschläge nötig. Sie, liebe Bürger von Hohenfurch, werden deshalb gebeten uns bis 20.11.06 ihr Anliegen, Anregungen, Hinweise und auch Vorschläge über den "Verkehr auf unseren Dorfstraßen" mitzuteilen. Nehmen Sie Kontakt auf mit dem Arbeitskreis Ortsbild oder geben Sie Ihren schriftlichen Beitrag (kurze Notiz) bei der Gemeinde ab. Die Beantwortung folgender Fragen wäre dabei für uns besonders interessant:

  • Wo kann die Verkehrssicherheit noch verbessert werden?
  • Wo kann die Lärmentwicklung gemindert werden?
  • Wo können verkehrsberuhigende Maßnahmen erfolgen?
  • Wo sind besonders auffällige Gefahrenpunkte?

Für eine rege Teilnahme und Mithilfe bedankt sich schon im voraus,

der Arbeitskreis Ortsbild.

Nach oben

 

Ursulakapelle - Renovierung

Wie im letzten Heft angekündigt wird in diesem Jahr die Fundamentsanierung, sowie die Böschung mit Dachentwässerung ausgeführt. Zum Monatsende (September) kann die Fundamentsanierung abgeschlossen werden. Anschließend verlegt man die Entwässerungsleitung und schüttet die Böschung  auf. Zum Schluß wird der Hügel noch angesäht, damit er im Frühjahr wieder begrünt ist. Die waagrechten Flächen bleiben wegen der weiteren Arbeiten (z.B. Gerüst aufstellen) noch als Kiesbank bestehen.

Ein paar Worte noch zur Fundamentsanierung:

Diese Arbeiten konnten aus statischen Gründen nur abschnittsweise durchgeführt werden. Außerdem waren ziemlich große Löcher in 20 - 30 cm Tiefe auszumauern. Dazu mußten verhältnismäßig große Mörtelstärken aufgebracht werden, was nur schichtweise erfolgen kann. Zum aushärten der einzelnen Schichten waren dann immer bis zu 2 Wochen Wartezeit nötig, was die Arbeiten verständlicherweise hinauszögerte.

Geplant ist nun im nächsten Jahr die weitere Renovierung durchzuführen. Dazu gehen demnächst die Ausschreibungen an die in Frage kommenden Firmen raus, um anschließend die Gewerke zu vergeben. 2007 soll also im wesentlichen die Sanierung abgeschlossen werden. 

Nach oben

 

Hochwasserschutz - Maßnahmen

Im Rahmen des Hochwasserschutzprogrammes des Freistaates Bayern werden für das Jahr 2006 noch Haushaltsmittel bereitgestellt.  Die Gemeinde plant als erste dezentrale Maßnahmen auf eigenem Grund im Nordwesten von Hohenfurch den Bau eines Erdbeckens und einer Retentionsmulde mit einem Fassungsvermögen von jeweils ca. 1000 Qubikmeter, um den Regenwasserzufluß aus diesem Gebiet in die Schönach zu mindern.

Die notwendigen Beschlüsse durch den Gemeinderat und den Vorstand der Tellnehmergemeinschaft wurden am 25.07.2006 gefaßt.

Die Entwurfsplanung ist bereits erstellt, mit der Ausführungsplanung ist der Verband für ländliche Entwicklung zur Zeit befaßt.

Bei einem günstigen Planungsablauf kann mit den Bauarbeiten im November begonnen werden.

Die Maßnahmen werden mit ca. 70 % der Bausumme durch das Amt für ländliche Entwicklung gefördert.

 

Nach oben

 

Neue Schönachbrücke

Vor einem ¾ Jahr war der Bürgerbeteiligungstermin  und wir haben über die neu zu bauende Schönachbrücke berichtet. Der enge Zeitplan, wegen des Rechnungsjahres der DLE, wurde ebenfalls dargestellt. Danach mußte das Bauwerk Ende August diesen Jahres fertig  und Ende September abgerechnet sein. Dies ist, wenn auch knapp, gelungen. Nun wäre es an der Zeit das Projekt abschließend zu behandeln. Vor allem sind die entgültigen Kosten interessant, sowie die Mehrungen und deren Gründe darzulegen. Da aber die letzten genauen Zahlen noch nicht vorliegen, werden wir dieses beim nächsten Heft nachholen. Statt dessen erlauben wir uns die Gedanken einer Hohenfurcherin zum gelungenen Bauwerk vorzustellen. Dieser Beitrag ist sicher nicht als krönender Abschluß zu verstehen, aber vielleicht ist es ein versöhnlicher.

 

Zu guter letzt...

 

Gedanken  zum Bau der neuen Schönachbrücke:

Will Einer bauen Brücken - Straßen               
muß er die Leute mitreden lassen.                
Man ist dafür, man ist dagegen                    
nicht jeder gibt da seinen Segen.                  

So geschehen in diesem Ort
bei der Wilhelmsbrücke dort.
Behörden, die ja immer schlau
bewilligen den Brückenbau.

Mit dem Geld tat man sich schwer                 
denn - o`Gott wo nimmt man´s her.             
Irgendwie wurde es geschafft                       
ein finanzielles Wunder  vollbracht.              

Ämter haben dirigiert
Firmen sind dann anmarschiert.
Die Anlieger waren meistens still
"macha kannst ja so it viel"!

Von den Bürgern scharf beäugt
haben die Handwerker ihr Können gezeigt.
Fertig ist die Brücke, welche Freude
ist sie eine Augenweide.

Hochwürden gab seinen kirchlichen Segen
dann war noch ein Fest gegeben.
Doch die Schönach ruhig und still
fließt weiter, weiter... - wie sie will.

                                                                                   L.K.

  

Nach oben