Wissenswertes über das Jakobskreuzkraut


Eigentlich ist es ja ein schönes Kräutlein, doch das Kraut hat es in sich.
Es ist einheimisch, gehört seit eh und je zu unserem Ökosystem, also kein Grund zur Panik.
Aber man sollte es schon im Auge behalten, denn es breitet sich die letzten Jahre schneller aus als früher.

 

Das Jakobskreuzkraut hat Stoffe in sich, die in der Leber zu gefährlichen Stoffen umgewandelt werden, dadurch verhärtet sich dann die Leber. Das kann für die Tiere und den Menschen gefährlich werden. Bei den Tieren gehört es nicht auf den Futtertisch, weder auf die Weide noch als Heu oder Silage. Die Tücke für uns Menschen steckt darin, dass das Kraut einigen Kräutern und Pflanzen sehr ähnlich schaut, die wir in unserer Küche auch verwenden und die Verwechslung dadurch sehr schnell passieren kann. Deshalb nur Kräuter und Pflanzenteile für den Speisetisch verwenden, die man auch kennt. Wird das Jakobskreuzkraut entdeckt, bitte mit der Wurzel entfernen; dabei Handschuhe und langärmlige Kleidung tragen. Kleine Mengen können in der Restmülltonne entsorgt werden, für Kompostierung ist das Jakobskreuzkraut absolut nicht geeignet. Größere Mengen bitte in Säcke verpackt an die Verwertungsanlagen liefern.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgende Links:
http://www.lwk-saarland.de/fileadmin/data/downloads/pflanze/haus-kleingarten/Jakobskreuzkraut.pdf
oder
http://www.kaesekessel.de/kraeuter/j/jakobsgreiskraut.htm